...und ist billiger als eine Harley! (Nein, dieses Plakat habe ich nicht in den USA gesehen, sondern in Monheim, wo ich einen grossen Teil meiner Jugend verbracht habe...und wo ich gestern - erstaunlicherweise ganz lecker - Essen war...)
Currently playing in the background: Cadillac Angels - Feel Like Rockin'
Ich wische meinen Balkon, putze die Fenster, die Sonne scheint...mir wird immer wärmer, ich hole meine kurze Hose heraus...eine Wespe, angelockt durch die warmen Sonnenstrahlen, hat ihr zu Hause verlassen und leistet mir Gesellschaft und ein Marienkäfer-Pärchen macht es sich auf meinem Balkon in der Sonne gemütlich. Frühjahrsputz eben - am 2. November! Unsere Natur spielt verrückt. Die Jahreszeiten sind aus den Fugen geraten und keiner weiß, wo das noch hinführen soll. Überschwemmungen, Erdbeben etc. werden die Folge sein. Bald hat es der Mensch geschafft, seine Mutter Erde, die wir ja nur von unseren Kindern geborgt haben, vollkommen zu zerstören.
Mutter Natur bricht sich Bahn gegen kalten, menschengemachten Beton - auf meinem Balkon
Solch ähnliche Gedanken hatten heute bestimmt viele apokalypse-verliebte Alarmisten, die ihre kleine Welt als Maßstab für allumfassende Erklärungen nehmen. Was würden diese Zeitgenossen sagen, wenn sie in diesem Frühjahr im sonnigen, warmen Spanien gewesen wären? Oder wenn sie am Südpol baden würden?
Diese Spezies hält sich natürlich zu Gute, sich zu diesem Thema in den Medien mit Berichten über wissenschaftliche Untersuchungen auf dem laufenden zu halten. Jedoch zumeist aus den Mainstream-Medien, die in erster Linie über Analysen von Wissenschaftlern aus einer Sicht berichten, die den herrschenden sog. Klimakonsens unterstützen. Es ist für Journalisten ja auch viel verlockender, alarmistisch-apokalyptische Prognosen zu zitieren, als den ebenfalls vorhandenen entgegengesetzten Meinungen und Analysen Raum zu geben, wie z.B. hier:
Björn Lomborg bei der Eröffnung des 'Kopenhagen Konsensus':
Zum Abschluss noch ein Tipp für die mitlesende Hausfrau: Aus meiner Sicht am besten geeignet zum Fensterputzen sind die äusserst preiswerten Microfaser Fenstertücher flink & sauber der Drogeriekette Rossmann.
Currently playing in the background: Alexandra - Mein Freund, der Baum
Ich wollt’ dich längst schon wieder seh’n,
mein alter Freund aus Kindertagen,
ich hatte manches dir zu sagen
und wusste, du wirst mich verstehn.
Als kleines Mädchen kam ich schon zu dir mit all den Kindersorgen;
Ich fühlte mich bei dir geborgen, und aller Kummer flog davon.
Hab ich in deinem Arm geweint,
strichst du mit deinen grünen Blättern mir übers Haar,
mein alter Freund.
Refrain: Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot.
Du fielst heut’ früh, ich kam zu spät, du wirst dich nie im Wind mehr
wiegen, du musst gefällt am Wege liegen, und mancher der vorüber geht, der
achtet nicht den Rest von Leben und reißt an deinen grünen Zweigen, die
sterbend sich zur Erde neigen. Wer wird mir von nun die Ruhe geben, die ich
in deinem Schatten fand? Mein bester Freund ist mir verloren, der mit der Kindheit mich verband.
Refrain:
Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot.
Bald wächst ein Haus aus Glas und Stein dort, wo man ihn hat
Abgeschlagen, bald werden graue Mauern ragen, dort, wo er liegt im Sonnenschein.
Vielleicht wird es ein Wunder geben; ich werde heimlich
Darauf warten, vielleicht blüht vor dem Haus ein Garten und er erwacht zu
Neuem Leben. Doch ist er dann noch schwach und klein, und wenn auch
Viele Jahre gehen, er wird nie mehr derselbe sein.
Refrain:
Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot.
Ein ganz wichtiges Stil-Element, das einem beim Betrachten der Malereien auffällt, ist das "eckige Oval" oder die
"runde Ecke", die zum Beispiel bei der Darstellung der Wal-Augen eine große Rolle spielt.
Man benützt für diese Form den Begriff "Ovoid". Andere häufig vorkommenden Formen sind das "U" und
das "S". In der U-Form gestaltet der Künstler zum Beispiel die Ohren eines Bären, um damit zu verdeutlichen, dass
es sich bei dem dargestellten Wesen nicht um einen Menschen, sondern um ein Tier handelt. Manchmal werden in
diese "Us" auch noch kleinere "Ovoids" gemalt. Vogelfedern - beim Donnervogel, Raben oder Adler verwendet -
"wachsen" alle aus einer U-Form. Die Flügel sind oft mit einem kunstvoll verzierten "Ovoid" ausgemalt.
Der Stamm der
Tsimshian teilt die Wale in verschiedene
Klans ein und präsentiert diese in verschiedenen "Designs".
So zieht sich bei den Wal-Mitgliedern des Adler-Klans ein weißer Streifen über die Mitte ihrer Rückenflosse.
Der Wolf-Klan zeichnet sich durch eine riesige Rückenflosse aus, die an einen Wolfsschwanz erinnert.
Die Finne der Mitglieder des Raben-Klans erinnert an einen Schnabel.
Aus einem Artikel der Meeresakrobaten über die Kunst der Nordwestküsten-Indianer Kandas.
Für Ahab-Fans gibt's übrigens den Whalefinder, den man dann auf seinen Ausflügen auf den Dampfern von Rhein, Mosel und Elbe immer dabei haben sollte. Es gibt Produkte, bei deren Neuerscheinen man sich wundert, dass diese
nicht schon lange auf dem Markt sind. Der Whalefinder gehört dazu.
Currently playing in the background: The Walflower Complextion - Tell Me
Referer können schon lustig sein. Da liest jemand mit obiger Sucheingabe meinen BlogeintragLydia Lunch singt Isabel Varell oder 'Mutti macht mal wieder Blödsinnn', in dem ich die Synergie zwischen Deutschen Schlagern und Industrial aufzeige und einen schönen Liedtext von Bata Illic über den Blusenknopf einer Textilverkäuferin zitiere.
Currently playing in the background: Mechthild von Leusch - Rungholter Tanz 5a
Hier habe ich unseren neuen Oberbürgermeister als gesichtslosen Technokraten bezeichnet. Ich glaube, ich muss meine Meinung revidieren, denn dieses Bild mit seiner Frau Astrid gefällt mir ausgesprochen gut.
Currently playing in the background: Beau Brummels - Magic Hollow
Z.Zt. passiert so viel (vor allem im Kopf - Gedanken - Entscheidungen) - heute Abend jedoch einfach mal eine Auszeit genommen - 5 Min. mit dem Fahrrad gefahren - dann nur gesessen und geschaut:
Currently playing in the background: Dave Brubeck - La Paloma Azul
6 in den heutigen Zeiten politisch nicht korrekte - dafür jedoch um so richtigere - Erziehungstipps für Kinder, humorvoll und überzeugend dargebracht von Gever Tulley, dem Gründer der Tinkerer School.
Ein Mitglied des Ensembles erinnert mich in Aussehen und Gesang an den
ehemals schoensten Strickjackentraeger der deutschen Schlagerszene: Roger Whitaker.
Von ihm gibt es einen Song mit dem unschlagbaren Titel 'Abschied ist
ein scharfes Schwert'. Diesen spielte ich frueher immer als
Rausschmeisser im Cafe einer sozialen Einrichtung in Monheim, das
einmal die Woche - nicht zuletzt wegen der von mir aufgelegten Musik -
zum Treffpunkt der umliegenden Punkszene avancierte. Mit der Zeit
verliessen wirklich (fast) alle Besucher zu diesem schoenen Lied ohne
weitere Aufforderung die Lokalitaet.
Via Scrrratch schlägt ein sympathischer und nachdenklicher John Perry Barlow den Bogen vom 4. Juli 1776 zum Jahre 930 zu den Ursprüngen der Demokratie - an ebenjenem Orte, an dem sie praktiziert wurde. Der Ort liegt übrigens in einem meiner Lieblingsländer - die ich jedoch leider noch nicht die Gelegenheit hatte, zu bereisen.
Dieser Satz über John Perry Barlow gefällt mir besonders gut:
Finally, he recognizes that there is a difference between
information and experience and he vastly prefers the latter.
Das wird in unserer Informationsgesellschaft manchmal vergessen.
Und auch diese Information macht mir Herrn Barlow sympathisch:
He lives in Pinedale, Wyoming (75 miles from the nearest
stoplight or franchise), New York's Chinatown, San Francisco, Salt Lake
City, On
The Road, and in Cyberspace.
Currently playing in the background: Björk - Wanderlust