Verfasst um 05:38 Uhr in Gesellschaft, Herzensangelegenheiten, Religion, Wehret den Anfaengen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Luft-Sex, das Aequivalent zur Luft-Gitarre, kann nur aus Japan kommen...
Verfasst um 04:48 Uhr in Erotik, Gesellschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst um 04:05 Uhr in Erotik, Gesellschaft, Ikonographie | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst um 02:57 Uhr in Gesellschaft, Wissenschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Aus der Rubrik: Frauen, die ich bewundere.
3Sat-Interview mit der faszinierenden Ayaan Hirsi Ali, die nach Todesdrohungen radikaler Islamisten Europa verliess und seitdem in den USA lebt.
Unter anderem gibt sie einen vielversprechenden Ausblick auf ihr neues Buch, in dem Mohammed fiktive Dialoge mit John Stuart Mill (Der Stellenwert der Frauen), Friedrich Hayek (Individualismus vs. Kollektivismus) und Karl Popper (Stammesgesellschaft vs. offene Gesellschaft) fuehrt.
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the background: Waayaha Cusub - Jacayl
Verfasst um 23:29 Uhr in Gesellschaft, Politik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Plaedoyer fuer Gier und gegen Bussprediger von Gerhard Schulze in seinem grossartigen Essay Verteidigung der Gier.
Die Finanzkrise lässt moralische Instanzen wie Hans Küng gern nach Mäßigung rufen. Aber eine Gesellschaft, die auf Luxus verzichtet, wird nichts als Not produzieren.
Fast schon zur Routine geworden, hantierte die Krisenrhetorik mit Notmaßnahmen, Symptombeschreibungen, Überlebenstipps und wohlfeilen Abgesängen. Der Markt habe versagt, die Aktie sei tot, der Kapitalismus am Ende, der Neoliberalismus blamiert, Europa kaputt, die Globalisierung vorbei. Niemand glaubte all das wirklich, aber woran sollte man glauben? Was blieb, war das kollektive Trauma einer Verletzung von Fairnessvorstellungen, verbunden mit einer Stimmungslage zwischen Galgenhumor, Fatalismus und Empörung.(...)
In dieser Situation trat ein ewiger Wiedergänger auf, der Bußprediger. Er erscheint immer dann, wenn ohnmächtige Wut nach einem symbolischen Ausdruck sucht. Kleriker, Globalisierungsgegner, westliche Salonlinke und islamische Fundamentalisten reagierten mit ziemlich ähnlich lautenden Appellen auf die Krise. Die Gier sei an dem Desaster schuld. Muss man nicht einfach bloß endlich seine Augen aufmachen, um das zu erkennen?
(...)
(...) in der Wirtschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Zweiten Weltkrieg (...) wiederholte sich noch einmal im Zeitraffer, was die Wirtschaftsgeschichte der Moderne seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts insgesamt kennzeichnet: eine allmähliche Veränderung des Mischungsverhältnisses von notwendigen und entbehrlichen Gütern. Der relative Anteil der notwendigen Güter wurde immer kleiner, der Anteil der entbehrlichen Güter immer größer. Absolut gesehen, wuchs aber auch das Volumen der notwendigen Güter ständig. Für Parfüm müssen die Menschen nun keineswegs mehr auf Butter verzichten. Im Gegenteil, wenn man so will, haben sie eher ein Überflussproblem und müssen aufpassen, dass sie nicht dick werden.
Mit anderen Worten: Je mehr sich die Menschen dem Luxus zuwandten, desto geringer wurde die Not. Und das will einem nicht so richtig in den Kopf. Viel eingängiger ist die entgegengesetzte Botschaft der Bußprediger: Schluss mit der Gier, damit alle was vom Kuchen abkriegen. Das Gegenargument lautet: Ohne Gier entsteht erst gar kein Kuchen.Currently playing in the background: International Harvester - How To Survive
Verfasst um 22:21 Uhr in Gesellschaft, Politik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Plaedoyer fuer individuelle Freiheit und gegen Gleichmacherei von Ulrike Ackermann in ihrem grossartigen Essay Kreative Dissidenz.
Die liberale Idee gilt den Deutschen als kalt und kalkulatorisch. Ein Irrtum: individuelle Freiheit kann sich nur entfalten, wenn sie ihre irrationale Seite einbegreift. Und nur ihr Widerstand gegen die Trägheit der Masse führt aus der Krise.
Die "Kraft der Freiheit" hat Angela Merkel jüngst in ihrer beeindruckenden Rede in Washington beschworen. Doch davon ist in Deutschland heute, 20 Jahre nach dem Sieg der Demokratie und Marktwirtschaft über den Kommunismus, kaum noch etwas zu spüren. Statt dessen ist den Deutschen Gleichheit und soziale Gerechtigkeit weitaus wertvoller als die Freiheit. Das fügt sich hierzulande in einen Traditionszusammenhang, in dem die Freiheit stets mit Einheit und Gemeinschaft verbunden war und nicht wie im angelsächsichen Raum mit jener des Individuums. Politischen Opitionen jenseits des Mainstreams, die just die individuelle Freiheit ins Zentrum rücken und das Heil gerade nicht in der paternalistischen Fürsorge von Vater Staat erblicken, seinen Übergriffen und Lenkungsgelüsten dafür mit großer Skepsis begegnen, wird dann gerne das Etikett der "sozialen Kälte" angeheftet.
(...)
Currently playing in the background: Janis Joplin - Me And Bobby McGee
Verfasst um 21:48 Uhr in Gesellschaft, Politik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst um 00:07 Uhr in Erotik, Gesellschaft, Wissenschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Yesterday my first 2 - critical - comments on Boing Boing (here my yesterday's blog entry about the concerning article) were deleted. They even banned my account. My comments were ironic or sarcastic, but in no way abusive. At first I wanted to write them anonymous or under a new account and ask for clarification. They have extreme viewpoints, champion free speech, individual liberties, fight censorship and cannot deal with a little sarcasm?
But then I made a little research at Google and learned that acting like that is a common practice of them for years. I found a lot of entries with 100s of people complaining about having written comments just not agreeing with BB's viewpoint and being deleted. In 2008 they even removed at once more than 100 comments related to one topic, to *Violet Blue*, the San Francisco Chronicle sex columnist, without any notification and explanation.
I know that such a big platform like BB must have commentary guidelines to protect against trolls, spam and indignities and that sometimes it's necessary to expel someone from your house.
But - regarding their *noble* goals they claim to fight for - their acting on that topic is poor Hypocrisy and I don't have any intention to communicate with them any more. Boing Boing is dead for me now.
Currently playing in the background: FSOL - You're Creeping Me Out
Verfasst um 22:01 Uhr in Gesellschaft, Weblogs | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Einen der duemmsten Saetze, die je geschrieben wurden, hat ein gewisser Cory Doctorow auf BoingBoing verbrochen.
"Terrorism is about magnifying one mediagenic act of violence into billions acts of terrorized authoritarian idiocy"
Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Fuer einen brutalen Terroranschlag mit 52 unschuldigen Toten und 700 unschuldigen Verletzten wird die fast schon poetische Floskel 'telegener Akt der Gewalt' (mediagenic act of violence) benutzt, waehrend das eigentlich auf diese barbarische Tat zutreffende Wort 'Terror' (billion acts of terrorized authoritarian idiocy) fuer die daraus resultierenden Sicherheitsmassnahmen (und seien sie noch so dumm und unsinnig) reserviert ist, die im aktuellen Fall lediglich einen Fotografen davon abgehalten haben, Fotos von einer beruehmten Kirche zu machen. Hallo? Geht's noch? Was ist denn das fuer eine Relation? Im Denken solcher Menschen muss doch etwas vollkommen verquer laufen. Die sind in ihrer Verblendung noch nicht einmal in der Lage, die Gesetze von Ursache und Wirkung zu erfassen.
Disgusting!
Currently playing in the background: Adam Green - Cannot Get Sicker
Verfasst um 21:30 Uhr in Borniertheit, Gesellschaft | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
In dieser Industriestadt darf inzwischen nur noch an ganz abgelegenen, nicht öffentlich einsehbaren Plätzen geraucht werden. Und dann auch nur geschlechterspezifisch getrennt.
Currently playing in the background: Smoke - High In A Room
Verfasst um 22:52 Uhr in Gesellschaft, Reisen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
So viel Dummheit auf einen Haufen. Ich fasse es nicht!
Wegen einer nach links gescheitelten Frisur ist ein Schüler der
Hauptschule am Hölkeskampring vom Unterricht ausgeschlossen worden.
Marvin Schuster (Name geändert) sei mit einer Frisur zum Unterricht
erschienen, die eine „rechtsradikale Grundhaltung” symbolisiere, heißt
es in einem Ordnungsschreiben der Schulleitung vom 27. April, das der
WAZ vorliegt.(...)
Seit diesem Schuljahr geht Marvin Schuster in die 8. Klasse der Hauptschule am Hölkeskampring. Davor war er Schüler am Haranni-Gymnasium. Seit einigen Wochen hat der 15-Jährige sein Aussehen komplett verändert: Er trägt einen neongelb-grünen Irokesen, einzelne Haarpartien hat er zu „Spikes”, die aussehen wie Stachel, zusammengegelt. Dazu trägt er Springerstiefel mit schwarzem Schuhband. Dieser Zeitung sagte Marvin Schuster, er sei „sehr links” und „Kommunist”. Mit der rechten Szene habe er dagegen überhaupt nichts zu tun. Vor einigen Monaten habe er sich der Antifa Bochum angeschlossen und besuche regelmäßig Demos dieser linken Gruppierung – zuletzt am 1. Mai in Wuppertal.
Erst als Marvin Schuster in der Schule aufgefordert wurde, seinen
Irokesen glatt zu kämmen und die Springerstiefel nicht mehr anzuziehen,
änderte er seine Frisur und kam mit anderen Schuhen. Doch der platt
nach links gekämmte Scheitel verärgerte die Schulleitung nur noch mehr.
Eine „eindeutig rechtsradikale Symbolik”, die von Marvin Schuster
„offen zur Schau getragen” werde und eine Beleidigung für die
Mitschüler sei, reichte der Schulleitung offenbar als Begründung, den
Jungen vom Unterricht auszuschließen. Der Linksscheitel sei ein Abbild
einer „Person des Dritten Reiches”. „Es ist eine verbotene Symbolik.
Sie widerspricht der Verfassung”, sagte die Rektorin Claudia
Aldibas-Könneke der WAZ. Trotz mehrerer Gespräche, an denen auch die
Schulpsychologin teilgenommen habe, habe der Schüler deutlich gemacht,
er wolle provozieren. Am nächsten und übernächsten Tag änderte Marvin
Schuster seine Frisur nicht und wurde wieder vom Unterricht
ausgeschlossen. Danach ist der 15-Jährige auf Anraten des Vaters nicht
mehr hingegangen.
> Quelle
Frau Claudia Aldibas-Könneke, können Sie sich nicht erst einmal mit dem wirklichen Leben befassen, statt unbeleckt und abgehoben im Elfenbeinturm mit Ihrer beschränkten Lebenserfahrung Ihnen anvertraute Jugendliche zu gängeln - und dadurch deren ablehnende Einstellungen dem Establishment gegenüber zu zementieren?
Wer seine Meinung zu diesem hanebüchenen Unsinn kundtun will:
schulleitung@schule-am-hoelkeskampring.herne.de
Currently playing in the background: Sex Gang Children - Shout And Scream
Verfasst um 22:11 Uhr in Borniertheit, Gesellschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Ein Buch des langjährigen Spiegelredaktuers Jan Fleischmann scheint vielversprechend zu sein. Unter dem Titel 'Ein Mann sieht rot' arbeitet er seine linke Vergangenheit auf und rechnet mit den heutztage fast überall in der Gesellschaft anzutreffenden 'Linken Lebenswelten' sowie deren Protagonisten ab. In einem Interview zu seinem Buch spricht er mir schon einmal aus der Seele:
Die Linke, mit der ich mein Leben lang zu tun hatte, ist ein Milieu,
das man am besten als Links-Bürgertum bezeichnen kann und das sich
schnell an seinen Konsum- und Lebensgewohnheiten erkennen lässt, dieser
Lebenswelt aus Biotheke, Tempo-30-Zone und Kinderladen, die sich über
ganz Deutschland ausgebreitet hat und heute jedes Innenstadtquartier
bestimmt. Links sein ist hier viel mehr als eine ideologische
Zuschreibung, die sich an einer Parteipräferenz festmachen lässt, es
ist ein Lebensgefühl. Wer links ist, lebt in dem schönen Gefühl,
moralisch irgendwie privilegiert zu sein.
(...)
Für Leute, die der Marktwirtschaft immer schon kritisch gegenüber
standen, ist die Wirtschaftskrise ein Gottesgeschenk, weil sie einen
jeder weiteren Argumentationsmühe enthebt. Man muss in einer Diskussion
nur "Achermann" oder "Wall Street" rufen, wenn sich jemand mit einem
schüchternen Einwand hervortraut, und schon wackeln alle Umstehenden
einverständig mit den Köpfen.
(...)
Die Linke ist die kulturell dominierende Macht in Deutschland; sie
bestimmt, wie die Dinge zu sehen und zu bewerten sind – das gilt für
das Theater, die Kunst und in besonderer Weise die Meinungswirtschaft,
in der ich seit 20 Jahren arbeite. Das Volk hingegen hängt störrisch
seinen Vorurteilen an, deshalb haben es Linke ja auch so schwer, ganz
nach oben an die Regierung zu kommen, denn das setzt in der Regel einen
für jedermann zugänglichen Wahlgang voraus.
Hervorhebung von mir.
Currently playing in the background: Brian Jonestown Massacre - When I Was Yesterday
Verfasst um 20:06 Uhr in Gesellschaft, Politik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Im Moment sind WIR (bzw. der Papst, der WIR ja bekanntlich sind) ja groß in den Medien. Die Kommentatoren sind sich uneins in der Bewertung seiner derzeitigen Reden, vor allem zum Judentum. Jeder interpretiert etwas anderes in sie hinein. Die folgende kleine Geschichte zum Thema Juden und Papst treibt das Phänomen der selektiven Wahrnehmung auf die Spitze (und gefällt mir so gut, dass ich hier einfach copy und paste mache):
Vor ein oder zwei Jahrhunderten entschied der Papst, dass alle Juden
den Vatikan verlassen müssen. Das verursachte selbstverständlich große
Aufruhr unter der jüdischen Bevölkerung. Daher machte der Papst einen
Vorschlag. Er würde eine religiöse Debatte mit einem Mitglied der
jüdischen Gemeinde führen. Sollte der Jude gewinnen, könnten die Juden
im Vatikan bleiben. Sollte der Papst gewinnen, müssten die Juden aus
dem Vatikan raus. Den Juden war klar, dass sie keine Chance hatten. Sie
wählten einen Mann mittleren Alters namens Moische, der sie vertreten
sollte. Moische knüpfte eine Bedingung an die Debatte. Um es
interessanter zu machen, sollte keiner der beiden reden dürfen. Der
Papst willigte ein.
Am Tag der großen Debatte saßen sich der Papst und Moische bereits
eine Minute lang gegenüber, als der Papst seine Hand hob und drei
Finger wies. Moishe sah ihn an und zeigte einen Finger.
Der Papst ließ seine Finger über seinem Kopf kreisen. Moische zeigte auf den Boden, auf dem er saß.
Der Papst zückte eine Hostie und ein Glas Wein. Moishe hob
daraufhin einen Apfel. Der Papst stand auf und sagte: “Ich gebe auf.
Dieser Mann ist zu gut. Die Juden können bleiben.”
Eine Stunde später saßen die Kardinäle um den Papst herum und
wollten von ihm wissen, was passiert sei. Der Papst erzählte: “Als
erstes hob ich drei Finger, um die Dreifaltigkeit anzudeuten. Er
antwortete, indem er einen Finger hob, um mich daran zu erinnern, dass
es nur einen Gott für unsere beiden Religionen gibt. Dann ließ ich
meine Finger um mich herum kreisen, was heißen sollte, dass Gott
überall ist. Er reagierte darauf, indem er auf den Boden zeigte, womit
er sagte, dass Gott auch gerade hier mit uns ist. Ich zückte den Wein
und die Hostie, um aufzuzeigen, dass Gott uns all unsere Sünden
erlässt. Daraufhin zog er einen Apfel, um mich an den Ursprung der
Sünden zu erinnern. Er hatte eine Antwort auf alles. Was konnte ich
schon tun?”
Währenddessen versammelte sich die jüdische Gemeinschaft um Moishe
herum. “Was ist passiert?” fragten sie. “Nun”, sagte Moishe, “als
Erstes sagte er mir, dass die Juden drei Tage Zeit hätten, um hier zu
verschwinden. Ich sagte ihm, dass nicht einer von uns gehen würde. Dann
sagte er mir, dass die ganze Stadt von Juden gereinigt wird. Ich
richtete ihm aus, dass wir genau hier bleiben werden.”
“Und dann?” fragte eine Frau.
“Ich weiß auch nicht”, sagte Moishe. “Er nahm sein Mittagessen heraus und ich meins.”
Currently playing in the background: Laibach - God is God
Verfasst um 19:32 Uhr in Gesellschaft, Politik, Religion | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst um 23:51 Uhr in Gesellschaft, Politik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Wieder einmal wird eine Sau (dieses Mal mit Grippe) durchs Dorf getrieben, die jedoch leider nicht die sich selbst gegebenen Versprechungen erfüllt. Und die Medien sind enttäuscht ob sich nicht auszahlender Investitionen.
As billions of people continue to remain healthy, media organizations
say they have grave concerns that the current outbreak of swine flu
might not evolve into a global pandemic. "This is a doomsday scenario
for us," said a media spokesman. "We've invested hundreds of millions
in pandemic scare-mongering, and we really need this one to pay off."
> Media begins to panic that swine flu might not be global pandemic
Michael Miersch bringt es - ernsthaft und messerscharf - auf den Punkt.
Weil dann häufig doch nicht eintritt, was wir beim Anflug einer Gefahr
erwarten, entsteht eine merkwürdige Dissonanz. Alles ist zunächst so
schrecklich wie noch nie - und morgen vergessen. Die Erregungskurve
steigt steil an bis zu ihrem hysterischen Höhepunkt, auf dem jedes noch
so unwichtige Detail lang und breit ausgewalzt wird. Und schließlich
folgt das Entschwinden im Grundrauschen der Nachrichten.
(...)
Neben dem Wettbewerb um die schlimmste Vorhersage fällt ein anderes
Muster auf. Selten wird eine neue Gefahr in Relation zu bekannten
Risiken gesetzt. Der Virologe Detlev H. Krüger machte kürzlich darauf
aufmerksam, dass bei der "normalen" jährlichen Grippewelle in
Deutschland bis zu 20 000 Menschen sterben. Auch ist die Sterblichkeit
bei der Schweinegrippe
bisher wesentlich geringer als bei der Vogelgrippe. Die Bevölkerung ist
zumindest in Europa und Nordamerika besser ernährt und gesünder als
nach dem Ersten Weltkrieg, als die bisher schlimmste Grippewelle
Millionen Tote forderte. Die heutigen Medikamente sind wirksamer. Es
sind solche Hintergrundinformationen, die den Unterschied zwischen
Sensation und Aufklärung bilden.
Currently playing in the background: Pearls Before Swine - Surrealistic Waltz
Verfasst um 22:25 Uhr in Gesellschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Cut grass blows into the face of a cartonero as he looks out the door of a White Train.
The White Train carries us.
We racket from side to side on warped steel tracks, our nostrils burning with the odor of aged brakes and wearied engines in winter’s brittle, fog-laced air. Above us cars hurtle along a freeway in the last minutes of rush hour, golden in the glare of sunset glinting off the glass high-rises of downtown Buenos Aires, and we—cartoneros, collectors of cardboard, black as chimney sweeps striped in pink light and motes of dust—stare out broken windows covered with grilled steel plates that chime from rocks thrown at us by fleeting figures on the ground.
Puto! one of us shouts at them and laughs.
(...)
Most people in downtown Buenos Aires avert their eyes when the White Train rattles past. They pretend not to see it and its trash-scavenging passengers. They may want to believe it doesn’t exist. After all, it has no official timetable, no windowpanes, no doors in the frames, and no seats.
And soon those people who dread its appearance will no longer have to lie to themselves about its existence. No longer will they have to wish it away. The government will remove it for them. This year, Buenos Aires officials intend to eliminate the White Train, one of the most visible signs of the poverty afflicting a city still known as the Paris of South America.
(...)
The debris of shredded pesos blows around a man picking through garbage at the recycling cooperative, El Ceibo.
The White Train carries us.
Into the night, holding the walls for balance. Our cell phones provide blinking light to see by, and we stand pale-faced and temporary in the brief light before the dark and the movement of the train consume us again. We pass cups of mate. Always mate to fill us and keep us warm. The wires from broken ceiling lights remind us that the train, like ourselves, has been recycled into something new. To that we drink, and to good finds on the street tonight.
Throughout Buenos Aires the lights are out. Soccer stadiums stand empty. Bus stops offer spaces with none to occupy them. The streets lie beyond us with no one upon them, in a profound silence not broken even by the rush of the train.
Cartoneros! Ready!
The train passes Savio station. Garín station. Victoria station. Núñez station. And all the stations in between. Then it leaves. Mile upon desolate mile, the hoarse sorrows of its engines burrow into the night. Then it stops downtown and lets us off. We stand on the platform with our carts and watch the fading light of the train, until it disappears and what we have left is ourselves and our need, alone in the silence.
But we are here. We exist.
Let us work.
J. Malcolm Garcia beschreibt das Leben der Cartoneros mit 'ihren' White Trains in Buenos Aires
Currently playing in the background: Barbez! - Like Snowflakes, Some Sort of Red
Verfasst um 18:25 Uhr in Gesellschaft | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Spätestens seit die Druckkunst erfunden wurde, ist bekannt, dass einzig und allein das Original fähig ist, seine Authentizität und somit seine Autorität zu bewahren. Obwohl niemand genau weiss, ob der Fürst wirklich in seinem Schloss lebt, so ist dieser Zweifel vollkommen nebensächlich. Wir könnten seine Präsenz bestenfalls durch die Nachforschung seines Strom- und Wasserverbrauchs sowie an sonstigen Überlebensnotwendigkeiten überprüfen. Dass solche Massnahmen aber überflüssig sind, wird uns spätestens klar, wenn wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Fürstenfamilie vielleicht gar nie duscht. Abschliessend können wir also die These aufstellen, dass, was zählt, nicht die eigentliche Anwesenheit des Fürsten, sondern der Glaube daran ist.
Die neuen Medien erlauben uns natürlich, Reproduktionen des Fürsten in Kontexte ausserhalb des Schlosses zu setzen. Wir können zum Beispiel Fotos des Monarchen unters Volk mischen, oder auch nach Wien schicken, aber ihre Zweidimensionalität reduziert die fürstliche Ausstrahlung...
Currently playing in the background: International Harvester - I Mourn You
Verfasst um 23:19 Uhr in Gesellschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Menschen wie diese braucht die Welt:
In late 2006, a Malawian newspaper first wrote about a remarkable
young man from a remote rural village north of the capital city.
This is his story.
via FDOG
Currently playing in the background: Beach Boys - Kokomo
Verfasst um 01:04 Uhr in Geschichten, Gesellschaft, Politik | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Currently playing in the background: Can - Tango Whiskyman
To leave the boy with the long hair
Are you singing, rhyme coming?
Here come a naturally chosen,
Call him number one to sleep for.
He sings another grip and still
Momma, pappa know one knows him.
The one way they look at me
I don’t lease in the morning crowd stay.
He’ll get a drink to his head,
Everyone gets to know he’s the next to fight.
As victory don’t get him
When he wins a cup, camouflage.
When I talk to you
You just sing we’re right, the way back.
Can you hear me my friend?
Don’t break room, wish me luck.
Why, why don’t you dedicate
To follow chicks, so stupid, Saturday afternoon?
I, I know you and where you go
Like a stupid guy, stupid guys remain.
He’ll get a drink to his head,
No one get to know he’s the next to fight.
He read the story in bed
Where daddy made me sleep in a frown.
When I talk to you
You just sing you’re right, the way back.
Can you hear me my friend?
Don’t break room, wish me luck.
Why, why don’t you dedicate
To follow chicks, so stupid, Saturday afternoon?
I, I know you and where you go
Like a stupid guy, stupid guys remain.
To leave the boy with the long hair
Are you singing, rhyme coming?
Here come a naturally chosen,
Call him number one to sleep for.
He sings another grip and still
Momma, pappa know one knows him.
via Lyricstime
Verfasst um 23:38 Uhr in Gesellschaft | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
