Schöffengerichtsbarkeit
Kennt ihr schon die neue - fiktive - Scheibe von Herbert Grönemeyer? Schöffengerichtsbarkeit! Wundervolles Wort. Die - fiktive - Musik geht ungefähr so:
Das wichtigste an diesem bekanntlich sehr und übrigens ganz zurecht erfolgreichen Künstler ist überraschenderweise jetzt doch nicht die menschliche Unmittelbarkeit, das popstaatsmännische Format als große emotionale Integrationsgestalt einer verschwundenen, in unseren Herzen aber unsterblichen, alten Bundesrepublik, oder gar die läßliche Schauspielerfahrung, indes, auch nicht das textlich Ausgefeilte und Angefräste, nein, es ist, hört mal alle her, eben doch die Stimme, die macht ihm keiner nach. Ohne die geht es nicht. Man merkt das allerdings erst, wenn er sie weglässt, wie hier.
Schöffengerichtsbarkeit eben. Das Plattencover ist übrigens genau so gut wie die Musik.
Zu bedanken habe ich mich für diese Informationen bei einem Herrn, der sich zum Neuen Jahr von Scratch in Scrrratch umbenannt hat und gleichzeitig - in zweifacher Hinsicht - umgezogen ist bzw. umzieht.
Currently playing in the background: Gitte - Dann kamst Du
Ich brauch doch Sonnenschein
denn ich will nicht traurig sein.
Drum breit ich die Arme weit
und erwarte Zärtlichkeit.
Ganz für mich und allein war ich oft
und dann habe auf ein Wunder ich gehofft.
Und so lang hat kein Kuss mich geweckt
und aus all den schönen Träumen aufgeschreckt.
Dann kamst du
dann kamst du
und die Liebe kam dazu.
Und wir zwei und wir zwei
sind ein Leben lang uns treu.
Weil es ein Alltag war
irgendso ein Alltag war
ist das ein Beweis
daß man
Liebesglück nicht lenken kann.
Du warst da und ich war fasziniert.
Und was kommen mußte
ist dann auch passiert.
Ich war froh
denn ich sah es ja ein;
das
was war
das waren lauter Liebelei'n.
Dann kamst du
dann kamst du
und die Liebe kam dazu.
Und wir zwei und wir zwei
sind ein Leben lang uns treu.
Dann kamst du
dann kamst du
und die Liebe kam dazu.
Und wir zwei und wir zwei
sind ein Leben lang uns treu.

Kommentare